Archive for the 'Erfolg' Category
Gratis PR-Seminar
Liebe Leserinnen und Leser,
heute habe ich einen besonders guten Tipp für Sie: viele EPUs und KMUs leisten sich aus Kostengründen wenig bis gar keine Hilfestellung zur PR. Anbei ein Link zu einem kostenlosen E-Book “PR-Workshop” von Kerstin Hoffmann.
http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/pr-workshop/
Das E-Book liest sich flott, ist umfassend aufgebaut und behandelt zB das Thema Kundennutzen bis hin zur Frage, was Journalisten von Ihnen erwarten. Übungen, Checklisten etc runden das Ganze ab.
Liebe Grüße & viel Spaß beim Lesen!
Sabine Weiss
No commentsGutscheine als Killer von Kundenbeziehungen?
Liebe Leserinnen und Leser,
sicher haben Sie auch schon mal Gutscheine von diversen Unternehmen erhalten, sei es als Willkommensgruß, als Bonus für vergangene Einkäufe, als Geschenk (zB zum Geburtstag) oder einfach um Ihnen einen ersten Versuch der angebotenen Leistung schmackhaft zu machen.
Die Einsatzmöglichkeiten von Gutscheinen sind vielfältig und können auch unter Unternehmern erfolgreich eingesetzt werden. Wenn da nicht… Eigentlich ist es ja großartig, einen Gutschein zu bekommen. Nur: Manche Unternehmen machen es richtig schwer, einen Gutschein auch einzulösen. Vielleicht kennen Sie ja folgende Beispiele?
- Ein großes Bauunternehmen schickt mir eine Jahresgutschrift für meine vergangenen Einkäufe. Gleichzeitig auch einen Gutschein für einen Blumenstock. Die Gutscheinaktion ist befristet, 2 Wochen vor Ablauf stehe ich im Baumarkt – nur die Blumenstöcke sind bereits seit Tagen aus. Die Dame dort meint, die Blumen kommen wieder nach und ich mache mir die Mühe, extra noch mal hinzufahren – nur war das leider eine Fehlinformation.
- Eine Bekleidungskette schenkt mir als „Willkommensgeschenk“ im Club einen Gutschein für einen Einkauf. Allein um in diesen „Club“ aufgenommen zu werden, musste ich zuvor einen Mindestumsatz erreichen. Auch dieser Gutschein ist zeitlich befristet auf wenige Wochen. Und er gilt auch nur eingeschränkt, denn: ich muss mindestens 2 Teile kaufen, wovon aber keines reduziert oder in Aktion sein darf, damit ich überhaupt erst den Rabatt – der ja eigentlich ein Willkommensgruß sein sollte – erhalte.
- Zu Weihnachten habe ich drei Tennisstunden mit einem persönlichen Trainer geschenkt bekommen. Inkludiert waren außerdem die Platzzeiten, die extra so gewählt wurden, dass man entweder unter der Woche vormittags (eher unrealistisch für mich) oder aber am gesamten Wochenende spielen kann. Dieser Gutschein – obwohl erst im Dezember 2008 gekauft – lauft bereits Mitte April aus. Ob das den gesetzlichen Fristen entspricht… Und unabhängig davon hat der persönliche Trainer eine Ersatztrainerin geschickt, die am Wochenende dann aber immer Turniere betreuen muss und wenn ausnahmsweise nicht – dann sind komischerweise am Wochenende in der Halle angeblich nie Plätze frei.
Darum nehme ich mir immer folgende drei Punkte zu Herzen, wenn ich Gutscheine einsetze, um meine Leistungen zu bewerben:
- Kein Verfallsdatum: Ich begrenze meine Gutscheine zeitlich nicht. Wenn ein Kunde seinen Gutschein nicht gleich einlösen möchte, vergebe ich mir doch selbst die Chance darauf, dass er zu einem späteren Zeitpunkt doch noch darauf zurückkommt. Warum? Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass ich abgelaufene Gutscheine einfach wegwerfe. Um den Anreiz, den Gutschein doch möglichst bald einzulösen zu verstärken, verpacke ich eine Art „Frühbucherbonus“ als extra Zuckerl drauf. Nach dem Motto „Wenn Sie bis … erhalten Sie extra noch…“
- Einfache Einlösung: Ich habe vor einiger Zeit eine Umfrage unter Messebesucherinnen gemacht und hieraus drei Beratungseinheiten verlost. Nun bin ich Unternehmensberaterin, Coach und Aufstellerin. Ich habe es einfach offen gelassen, was die Kundin – in diesem Fall die Gewinnerin – sich wünschte. Ein Gutschein ist wie eine Art Geschenk. Wollen Sie zu Weihnachten ein „Ja – aber“-Paket erhalten? Zwei Kundinnen wählten ein persönliches Coaching, eine Kundin anfänglich eine Unternehmensberatung, die dann zu einem Folgeauftrag mit Teamcoaching ausgeweitet wurde.
- Liebevolle Gestaltung: Sofern es sich bei dem Gutschein nicht um eine Kassagutschrift auf frühere Einkäufe handelt, ist die Gestaltung eines Gutscheines aus meiner Sicht immer wichtig. Ein Bekannter von mir, selbst Trainer und Coach, schickt einmal jährlich im Frühling an alle seine Kunden ein Rundschreiben aus, begleitet von einem Gutschein für eine Art „Kennenlerncoaching“. Dieser Gutschein ist immer handlich gestaltet im Format eines Flyers, und sehr aufwendig vom Layout und vom Papier. Auch wenn ich diesen Gutschein nicht für mich nutze, habe ich diesen Gutschein noch jedes Jahr an Bekannte weitergegeben. Durch die Aufmachung und Gestaltung des Gutscheines war das eine richtige Freude und vermittelte immer den Eindruck, da hat sich jemand richtig Mühe gemacht.
Wenn Sie Ihre nächste Gutscheinaktion planen, nehmen Sie doch mal die Sicht des Beschenkten ein und fragen Sie sich, wie Sie auf den von Ihnen entworfenen Gutschein reagieren würden. Sie können auch ausgewählte Kunden ansprechen und die Nachfrage zur geplanten Gutscheinaktion gleich als Kundenbindungsinstrument einsetzen. Motto „Wir haben da eine geplante Gutscheinaktion, Sie sind ja schon langjähriger Kunde von uns, was würden Sie davon halten, wenn …“ Das schmeichelt und bringt auch wertvolle Erkenntnisse! J
Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen! Wie könnten Sie Gutscheine in Ihrem Business einsetzen?
Alles Liebe,
Sabine Weiss
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UnternehmerInnen als Spitzensportler!
Liebe LeserInnen!
Immer wieder erhalte ich Coaching-Anfragen zum Thema „Ist Selbständig-Sein wirklich das Richtige für mich?“ Und das ist ja auch eine berechtigte Frage, immerhin ist es für die Meisten ein großer Schritt, aus einer Anstellung in die Selbständigkeit auf- und auszubrechen. Man gibt damit viel Sicherheit auf und springt in unbekannte Gewässer – das erfordert schon sehr viel Mut!
Für mich sind Unternehmer zB wie Spitzensportler. An beide werden ähnliche Anforderungen gestellt:
- Freude am Tun: Es fällt ziemlich schwer, als Tennisspieler Erfolge zu erzielen, wenn keinerlei Interesse und Freude am Spiel vorhanden ist. Selbständig sein bedeutet beispielsweise nicht, ausschließlich seine kreative Ader auszuleben und endlich zu Malen, sondern wirklich alle Aspekte der Unternehmensführung zu übernehmen. Dh dann auch Vermarktung, Preisverhandlungen, Verwaltungstätigkeiten. Ist die Freude am Tun groß genug um diese „Nebenerscheinungen“ zu tragen?
- Ausdauer: Als UnternehmerIn ist es notwendig, konsequent am eigenen Erfolg zu arbeiten. Kunden wollen gewonnen und gepflegt werden, erfahrungsgemäß ist die Akquise der härteste Part der Selbständigkeit. Wenn hier die Eigenmotivation (siehe oben!) nicht groß genug ist, wird die Selbständigkeit zu einem ständigen „Überlebenskampf“.
- Auftreten: Von Sportlern wird genauso wie von Unternehmern verlangt, dass sie zumindest am Platz bzw in der Öffentlichkeit eine positive Ausstrahlung zeigen. Das kann manchmal ganz schön hart sein, vor allem wenn gerade persönliche Krisen durchlebt werden. Im Angestelltenverhältnis ist es zumindest für einige Tage machbar, dass man mit einem „persönlichen Hänger“ es mal etwas langsamer angehen lässt. Aber als UnternehmerIn?
- Mentale und körperliche Fitness: Vor allem im Sektor der Microunternehmen wirkt jeder persönliche Ausfall unmittelbar auf den Umsatz und bedroht damit über kurz oder lang die finanzielle Existenz. Weit wichtiger als die körperliche Fitness erscheint mir oft die mentale Stärke, hier vor allem die Frage: womit motiviere ich mich selbst immer wieder? Wie gehe ich mit Rückschlägen um? Und immer wieder: wie finde ich meine Work-Life-Balance?
Ganz spannend liest sich hierzu auch der „Code of conduct“ des Kärntner Landeskaders der Tennisspieler: http://209.85.129.132/search?q=cache:x5iUUtaSbwEJ:www.tenniskaernten.at/1053,,,2.html+kriterien+spitzensportler&cd=3&hl=de&ct=clnk&gl=at
Oft höre ich auch: Jemand ist zum Selbstständigsein geboren. Ist das so? Was ist Ihre Motivation zur Selbständigkeit? Wie bleiben Sie am Ball und woraus schöpfen Sie Ihre Ausdauer?
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!
Herzlichst,
Sabine Weiss
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Erfolgskiller “Weichmacher”
Letzten Sonntag hörte ich eine sehr interessante Dokumentation über die Ferieninsel Malta. Eine Vertreterin des örtlichen Tourismusverbandes erzählte über die Vorzüge der Insel. Ein Ausschnitt daraus lief in etwa so: „Ja, es gibt auf Malta auch die Möglichkeit, Golf zu spielen.“ Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, hey super, ich fliege zwar nicht nach Malta um zu Golfen, aber wenns grad passt? ;-) Und dann ging der Satz weiter: „Wir haben nur einen Golfplatz, es ist zwar ein 18-Loch-Platz, aber für erfahrene Golfer wohl eher uninteressant. Aber wenn Sie vielleicht Anfänger sind oder es einmal ausprobieren wollen, warum dann nicht auf Malta.“
Sehr schade – mit diesem Nachsatz war mir die ganze Lust vergangen, und das obwohl ich Golf-Anfängerin bin. Der Versuch, bei den erfahrenen Golfern keine falschen Hoffnungen zu wecken, hat die Gesamtpräsentation der Golfmöglichkeit in ein negatives Licht gerückt. Dabei wäre das vermutlich gar nicht notwendig gewesen – allein die Information „Wir haben einen Golfplatz“ ist ausreichend!
Wörter wie
- vielleicht
- eigentlich
- sozusagen
- könnte, möchte, würde
- unter Umständen
- eher
sind rhetorische „Weichmacher“ und nehmen Ihrer Aussage die Kraft. Sind Sie eigentlich erfolgreich oder sind Sie erfolgreich?
Wenn Sie gerne testen möchten, wie „gefährdet“ Sie in diesem Zusammenhang sind:
Bitten Sie doch eine Freundin oder einen Kollegen, sich Ihre Vorstellung anzuhören oder während eines Gespräches darauf zu achten, wie oft Sie diese oder ähnliche Worte und Formulierungen benutzen, die Ihren Auftritt schwächen. Eine einfache „Stricherlliste“ zu diesem Punkt kann wirklich augenöffnend sein. Diese Übung ist auch sehr gut geeignet, wenn Sie sich vor einem Auftritt, Vortrag oä die „Äähs“ abgewöhnen möchten!
Viel Erfolg bei dieser Übung, ich lade Sie ein und freue mich auf Ihre Rückmeldungen hier!
Herzlichst!
Sabine Weiss
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Gedanken zum Erfolg
Auf Radio Wien ist Montags eine Psychologin zu hören, die immer zu einem bestimmten Thema „Lebenshilfe“ übers Radio anbietet. Das Thema vom 22.02.2009 war unter anderem, was der Seele gut tut. Während dem Autofahren habe ich dazu ein paar Sätze aufgeschnappt und unter anderem gab die Psychologin den Tipp, sich wohlwollend mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und dabei die eigenen Leistungen nicht mit denen von Anderen zu vergleichen.
Dazu fällt mir ein Anliegen einer ehemaligen Coaching-Klientin ein. Als Unternehmerin im etwa siebten Jahr der Selbständigkeit war ihr damaliges Anliegen, dass sie ihren Erfolg nicht sehen konnte. Stattdessen war die Frage, ob sie denn überhaupt erfolgreich sei, Thema. Immer wieder geistert in Zeitungen das Bild der erfolgreichen Unternehmerin um, auf diesem Bild ist eine Frau topgestylt mit Hosenanzug, perfekt sitzendem Haar und Kleinkind auf dem Arm zu sehen. Motto: Ich schaffe Familie und Selbständigkeit beides – leicht, motiviert und voller Freude, offenbar ohne irgendwo einen Abstrich machen zu müssen.
Ja, gemessen an diesem Bild scheint es hart, hier mithalten zu können. Stellt sich nur die Frage: Ist eigener Erfolg an solchen Klischees zu messen?
Und weil es wirklich so leicht ist, den Fokus auf sich selbst zu verlieren, hier eine wundervolle kleine Übung dazu:
Nehmen Sie sich etwas Zeit und erstellen Sie eine Art „Lebensbilanz“. Diese Übung wird etwa zwischen 20 Minuten bis hin zu einer Stunde dauern und fühlt sich immer wieder toll an. Sie können das rein in Ihren Gedanken durchspielen, wirklich berührend ist es auch, die nun kommenden Gedanken aufzuschreiben oder zu zeichnen.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Leben wie einen Film betrachten. Mit einem tiefen Atemzug und geschlossenen Augen können Sie mit Ihren ersten Erinnerungen aus Ihrer Kindheit beginnen und so in der für Sie genau richtigen Geschwindigkeit Ihr Leben vor Ihrem inneren Auge bis zum heutigen Tag ablaufen lassen.
Und wenn Sie jetzt so auf Ihr gesamtes bisheriges Leben schauen, welche Höhepunkte finden Sie da? Welche Dinge haben Sie erlebt – geschafft -
geleistet, die Sie selbst berühren?
Nur so ein paar Gedanken dazu… durch eine harte Schulzeit gekämpft? Als Jugendlicher ohne Eltern allein mutig aufgemacht, die Welt zu sehen? Geschwister miterzogen und daheim viel geholfen? In der Lehrzeit einiges abgebüst oder im Studium durchgebissen? Verwandte gepflegt und während einer harten Zeit begleitet? Liebe Menschen verloren und sich dennoch wieder aufgerappelt? Eigene Familie gegründet und die Kinder gut durchgebracht? Selbständig gemacht, eigene Ideen dabei verwirklicht, eigenen Kundenstock aufgebaut? Nicht vom Markt verschluckt worden und nach 3 Jahren noch immer am Markt?
Was sind die Dinge, die Sie berühren? Auf die Sie stolz sein können und die Sie einzigartig machen?
Das ist der einzige Erfolgs-Maßstab, an dem Sie sich messen sollten. Und dieser Maßstab wird Ihrer Seele bestimmt gut tun.
Wenn auch Sie diese Übung ausprobiert haben, erzählen Sie doch kurz darüber - ich würde mich wirklich sehr über Ihre Erfahrungen freuen!
Alles Liebe,
Sabine Weiss
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