Archive for April, 2009
Gelungene Werbegeschenke!
Liebe LeserInnen und Leser,
kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – nicht wahr?
Und wenn man die Kataloge zu diversen Werbeartikeln durchblättert, gibt es da auch wirklich viele Ideen.
Meist hat man dann leider die Qual der Wahl zwischen billigem Ramsch oder sauteuren wirklich netten Ideen. Zweite Herausforderung: große Bestellmengen. Ich hatte beispielsweise einmal die Idee, meinen Kunden Antistreßbälle zu schenken. Mindestbestellmenge: 3.000 Stück. Preis € 0,63 pro Stück noch ohne Druck, netto.
Das ganze stellt mich vor ein logistisches Problem: wo bringe ich 3.000 Bälle unter? Ein Ball hat etwa 7cm Durchmesser. Und laufe ich dann immer mit einer Tasche voll mit Bällen durch die Stadt, weil ich ja auch potentiellen Kunden begegnen könnte? Und: ich bin Kleinunternehmerin, was mache ich mit 3.000 Bällen?
Auf eine wirklich nette Idee hat mich eine Kundin von mir gebracht. Sie verschenkt kleine Zotter-Schokoladen, auf der Verpackung natürlich ihr eigenes Firmenlogo und Kontaktdaten. Ein Geschenk, dass man wirklich gern erhält und in süßer Erinnerung bleibt
Das Gute daran: Zotter bietet diese Form des Werbegeschenks bereits ab 100 Stück an, bei der Banderole kann man wählen zwischen der klassischen Zotterverpackung mit eigenem Logodruck oder einer gänzlich selbst gestalteten Schleife.
Die Preise hierzu sind auf der Homepage von Zotter nicht abrufbar, von meiner Kundin weiß ich aber, dass die Preise wirklich auch für Kleinunternehmer erschwinglich sind. Hier das Beispiel von meiner Kundin, Alexandra Steiner:
Und für alle, die sich für barrierefreies Webdesign interessieren, hier auch gleich der Link dazu: www.alexandra-steiner.at
Übrigens am meisten gelacht habe ich über die Bezeichnung meiner Kundin für diese Werbegeschenke: „Erinnerungsleckerli“
Und wie werben Sie?
Alles Liebe,
Ihre Sabine Weiss
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Gutscheine als Killer von Kundenbeziehungen?
Liebe Leserinnen und Leser,
sicher haben Sie auch schon mal Gutscheine von diversen Unternehmen erhalten, sei es als Willkommensgruß, als Bonus für vergangene Einkäufe, als Geschenk (zB zum Geburtstag) oder einfach um Ihnen einen ersten Versuch der angebotenen Leistung schmackhaft zu machen.
Die Einsatzmöglichkeiten von Gutscheinen sind vielfältig und können auch unter Unternehmern erfolgreich eingesetzt werden. Wenn da nicht… Eigentlich ist es ja großartig, einen Gutschein zu bekommen. Nur: Manche Unternehmen machen es richtig schwer, einen Gutschein auch einzulösen. Vielleicht kennen Sie ja folgende Beispiele?
- Ein großes Bauunternehmen schickt mir eine Jahresgutschrift für meine vergangenen Einkäufe. Gleichzeitig auch einen Gutschein für einen Blumenstock. Die Gutscheinaktion ist befristet, 2 Wochen vor Ablauf stehe ich im Baumarkt – nur die Blumenstöcke sind bereits seit Tagen aus. Die Dame dort meint, die Blumen kommen wieder nach und ich mache mir die Mühe, extra noch mal hinzufahren – nur war das leider eine Fehlinformation.
- Eine Bekleidungskette schenkt mir als „Willkommensgeschenk“ im Club einen Gutschein für einen Einkauf. Allein um in diesen „Club“ aufgenommen zu werden, musste ich zuvor einen Mindestumsatz erreichen. Auch dieser Gutschein ist zeitlich befristet auf wenige Wochen. Und er gilt auch nur eingeschränkt, denn: ich muss mindestens 2 Teile kaufen, wovon aber keines reduziert oder in Aktion sein darf, damit ich überhaupt erst den Rabatt – der ja eigentlich ein Willkommensgruß sein sollte – erhalte.
- Zu Weihnachten habe ich drei Tennisstunden mit einem persönlichen Trainer geschenkt bekommen. Inkludiert waren außerdem die Platzzeiten, die extra so gewählt wurden, dass man entweder unter der Woche vormittags (eher unrealistisch für mich) oder aber am gesamten Wochenende spielen kann. Dieser Gutschein – obwohl erst im Dezember 2008 gekauft – lauft bereits Mitte April aus. Ob das den gesetzlichen Fristen entspricht… Und unabhängig davon hat der persönliche Trainer eine Ersatztrainerin geschickt, die am Wochenende dann aber immer Turniere betreuen muss und wenn ausnahmsweise nicht – dann sind komischerweise am Wochenende in der Halle angeblich nie Plätze frei.
Darum nehme ich mir immer folgende drei Punkte zu Herzen, wenn ich Gutscheine einsetze, um meine Leistungen zu bewerben:
- Kein Verfallsdatum: Ich begrenze meine Gutscheine zeitlich nicht. Wenn ein Kunde seinen Gutschein nicht gleich einlösen möchte, vergebe ich mir doch selbst die Chance darauf, dass er zu einem späteren Zeitpunkt doch noch darauf zurückkommt. Warum? Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass ich abgelaufene Gutscheine einfach wegwerfe. Um den Anreiz, den Gutschein doch möglichst bald einzulösen zu verstärken, verpacke ich eine Art „Frühbucherbonus“ als extra Zuckerl drauf. Nach dem Motto „Wenn Sie bis … erhalten Sie extra noch…“
- Einfache Einlösung: Ich habe vor einiger Zeit eine Umfrage unter Messebesucherinnen gemacht und hieraus drei Beratungseinheiten verlost. Nun bin ich Unternehmensberaterin, Coach und Aufstellerin. Ich habe es einfach offen gelassen, was die Kundin – in diesem Fall die Gewinnerin – sich wünschte. Ein Gutschein ist wie eine Art Geschenk. Wollen Sie zu Weihnachten ein „Ja – aber“-Paket erhalten? Zwei Kundinnen wählten ein persönliches Coaching, eine Kundin anfänglich eine Unternehmensberatung, die dann zu einem Folgeauftrag mit Teamcoaching ausgeweitet wurde.
- Liebevolle Gestaltung: Sofern es sich bei dem Gutschein nicht um eine Kassagutschrift auf frühere Einkäufe handelt, ist die Gestaltung eines Gutscheines aus meiner Sicht immer wichtig. Ein Bekannter von mir, selbst Trainer und Coach, schickt einmal jährlich im Frühling an alle seine Kunden ein Rundschreiben aus, begleitet von einem Gutschein für eine Art „Kennenlerncoaching“. Dieser Gutschein ist immer handlich gestaltet im Format eines Flyers, und sehr aufwendig vom Layout und vom Papier. Auch wenn ich diesen Gutschein nicht für mich nutze, habe ich diesen Gutschein noch jedes Jahr an Bekannte weitergegeben. Durch die Aufmachung und Gestaltung des Gutscheines war das eine richtige Freude und vermittelte immer den Eindruck, da hat sich jemand richtig Mühe gemacht.
Wenn Sie Ihre nächste Gutscheinaktion planen, nehmen Sie doch mal die Sicht des Beschenkten ein und fragen Sie sich, wie Sie auf den von Ihnen entworfenen Gutschein reagieren würden. Sie können auch ausgewählte Kunden ansprechen und die Nachfrage zur geplanten Gutscheinaktion gleich als Kundenbindungsinstrument einsetzen. Motto „Wir haben da eine geplante Gutscheinaktion, Sie sind ja schon langjähriger Kunde von uns, was würden Sie davon halten, wenn …“ Das schmeichelt und bringt auch wertvolle Erkenntnisse! J
Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen! Wie könnten Sie Gutscheine in Ihrem Business einsetzen?
Alles Liebe,
Sabine Weiss
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Handschrift am PC

Liebe LeserInnen!
Heute ein kleiner Tipp, wie Sie ohne viel Aufwand eine ganz persönliche Karte für Ihre Kunden kreieren können.
Handgeschriebene Briefe oder Karten wirken immer besonders persönlich. Aber wer kann bzw will sich schon zu Weihnachten die Zeit nehmen, für alle seine Kunden eine eigene Karte zu verfassen? Da greifen viele dann doch lieber zu einer schönen Schriftart und lassen den Drucker die Arbeit tun.
Schreiben Sie doch heuer Karten an Ihre Kunden mit Ihrer eigenen Handschrift – und lassen Sie trotzdem den Drucker die Arbeit tun! YourFonts.com macht´s möglich. Auf dieser Website können Sie nämlich online, schnell und kostenlos Ihre eigene Handschrift als neue Schriftart für Ihren Computer generieren lassen. Einfach das Formular ausdrucken, darauf jeden einzelnen Buchstaben einfüllen, dieses dann einscannen, noch einmal prüfen und schon können Sie das fertige Produkt downloaden.
Bis jetzt sind 147.555 Handschriften erstellt worden, ab der 250.000 Handschrift wird der Service kostenpflichtig. Wer also rasch handelt, kann seine Weihnachtskarten heuer vom PC schreiben lassen!
Jeder User kann nur seine eigene Handschrift downloaden, Sie erhalten damit eine völlig individuelle und persönliche Schriftart. Obwohl – bei meiner Handschrift wäre mir fast eine andere lieber ,-)
Liebe Grüße,
Sabine Weiss
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