Jahres-Abschluss
Liebe Leserinnen und Leser,
zum Jahresende verabschiede ich mich und wünsche Ihnen schöne Feiertage und einen
tollen kickstart ins neue Jahr!
Dieser blog wird auf www.kickstart.at fortgesetzt!
Frohes Fest,
Sabine Weiss
No commentsBeratung hilft
Liebe LeserInnen,
allen die sich einen Eindruck davon verschaffen wollen, was Unternehmensberatung und Business Coaching für Sie bzw Ihr Unternehmen leisten kann, lege ich die Sendung “Hagen hilft”, Donnerstags um 21.15h auf Kabel1 ans Herz. In den Sendungen geht es um Familienunternehmen, die kurz vor dem Aus stehen und gerettet werden sollen. Die Aufarbeitung der aktuellen Situation und Tipps des Unternehmensberaters sind immer wieder hilfreich und können teilweise auch allein durchgeführt werden.
In Wien besteht übrigens die Möglichkeit, 4 Stunden (zu 100% geförderte!) Beratung zur “Unternehmenssanierung” über das Wifi in Anspruch zu nehmen! In diesen 4 Stunden werden Ihre aktuelle Situation, Hintergründe und erste Schritte zur Lösung aufgearbeitet. Dabei können Sie sich auch über Möglichkeiten der Entschuldung informieren. Gerne helfe ich Ihnen auch in diesem Zusammenhang weiter!
Herzlichst,
Sabine Weiss
No commentsÄrzte - Unternehmer der besonderen Art?
Liebe LeserInnen!
Haben Sie schon einmal versucht, in den Ferien spontan einen Arzttermin zu bekommen? Ich habe das probiert, mit folgendem Ergebnis:
- 3 Ärzte in meiner Umgebung sind laut Anrufbeantworter auf Urlaub.
- 3 weitere Ärzte heben einfach nicht ab.
- 1 Ärztin hat das Tonband der Weihnachtsferien laufen.
- Der 8te Arzt schließlich hebt persönlich ab (!!) und teilt mir mit, dass ich ohne Voranmeldung vorbeikommen soll, er empfiehlt ca eine Stunde später, da sei erfahrungsgemäß am wenigsten los und ich hätte kaum Wartezeit.
Ich finde die Praxis erst nach einigem Suchen – es ist eine Aliasadresse mit einer Seitengasse. Die Sprechanlage ist defekt, mein telefonisches Ersuchen die Tür zu öffnen wird scherzend beantwortet: „Am besten Sie nehmen einen Hammer und schlagen die Tür ein“.
Ich will schon gehen, da summt der Türöffner doch noch. In der Praxis sind alle Sitzplätze voll, darüber hinaus hat sich eine Schlange bis zur Tür gebildet. Prognose: Wartezeit plus minus 2,5 Stunden. L
Nicht jedem Unternehmer werden sprichwörtlich die Türen eingerannt. Welcher Lerneffekt bleibt?
1) Machen Sie es Ihren Kunden leicht, Sie zu finden!
Führen Sie auf allen Ihren Unterlagen Ihre aktuelle Telefonnummer, Faxnummer, Emailadresse und (Rechnungs)Adresse an. Wenn Sie einen etwas verwinkelten oder schwer zu findenden Eingang haben, weisen Sie Ihre Kunden darauf hin!
2) Halten Sie Ihre Kunden auf dem Laufenden!
Informieren Sie Ihre Kunden auf Band und im Netz über Ihre Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten. Sollten Sie längere Zeit zB aufgrund von Betriebsferien nicht erreichbar sein, besprechen Sie Ihre Mobilbox.
3) Verkaufen Sie Ihre Kunden nicht für dumm!
Wenn die Wartezeit mehrere Stunden ist, geben Sie das auch ehrlich an. Wenn die Akkulaufzeit 3 Stunden ist, sagen Sie nicht, dass der Laptop sicher 5 Stunden ohne Netzteil läuft. Ich bin sicher, Sie finden ähnliche Beispiele aus Ihren eigenen Erfahrungen. Bleiben Sie bei der Wahrheit in Ihrer Produktbeschreibung, wenn Ihre Kunden wiederkommen sollen.
Erleichtern Sie Ihren Kunden, mit Ihnen in Kontakt zu treten und zeigen Sie ihnen, dass Sie sie wertschätzen. Beschreiben Sie Ihr Produkt im besten Licht, ohne falsche Versprechungen. Ihre Kunden werden es Ihnen danken – und Sie vielleicht auch an neue Kunden weiterempfehlen! J
Herzlichst,
Sabine Weiss
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Everybody´s Darling?
Liebe Leser,
meine Monatsabrechnung der Kreditkarte zeigt dieses Monat eine Position, die nicht von mir stammt. Der Empfängername ist mir völlig unbekannt, die Position ist in USD und ist in meiner Buchhaltung nicht vorhanden.
Ein Anruf beim Kreditkarteninstitut ergibt, dass ich ein Fax zur Beeinspruchung dieser Position durchschicken soll. Gesagt - getan, und schon 2 Tage später erhalte ich ein Schreiben, in dem mir mitgeteilt wird, dass aufgrund meines Einspruches die Position wieder gut geschrieben wird. Ich dachte mir schon, spannend, die fragen gar nicht warum, aber fein, dass die Lösung so unkompliziert ist. Endlich mal ein gutes Vorbild für den Umgang mit Kunden!
1 Tag später ruft mich außerdem eine Dame des Instituts an und teilt mir mit, dass sie den Verdacht hat, dass meine Karte gehackt wurde. Sie möchte meine Karte auf der Stelle sperren und mir eine neue Karte ausstellen, kostenfrei und sofort verschickt. Gerne, noch ein Beispiel für guten Umgang mit Kunden!
2 Tage später erhalte ich auch tatsächlich meine neue Karte. Am Tag darauf leider auch ein Schreiben des Kreditkarteninstituts. Sie hätten jetzt meinen Einspruch geprüft und es sei offensichtlich, dass ich diesen Umsatz doch getätigt hätte, und zwar in Form eines Internetkaufes. Der Betrag wird mir wieder angelastet.
Ich rufe bei dem Kreditkartenunternehmen an und beeinspruche die Position erneut. Ich weise auch auf den Anruf hin, wonach meine Karte möglicherweise gehackt wurde. Die Dame hält kurz Rücksprache und meint dann, kein Problem, der Betrag wird mir doch wieder gutgeschrieben.
Habe ich noch Vertrauen, dass mein Anliegen damit geklärt ist? Wohl kaum. Kreditkarteninstitute sind ein schönes Beispiel für Unternehmen, die zwei völlig verschiedene Zielgruppen haben. Auf der einen Seite sind die Unternehmen, die Zahlungen über Kreditkarten abwickeln, anzustreben und zufriedenzustellen. Auf der anderen Seite müssen die Konsumenten als Kunden gewonnen werden.
Die Vorgehensweise, ohne nähere Recherche sofort eine Lösung anzubieten, im Hintergrund einen Prüfungsprozess ablaufen zu lassen und dann allenfalls die angebotene Lösung wieder zurückzunehmen, ist wenig zufriedenstellend. Solutionselling ist etwas wunderbares, aber nur, wenn man die angebotenen Lösungen auch einhalten kann.
Dazu fällt mir noch ein wunderbarer Spruch ein:
Der Versuch, es allen recht zu machen, endet im Stillstand.
Herzlichst,
Sabine Weiss
No commentsErfolgskiller “Weichmacher”
Letzten Sonntag hörte ich eine sehr interessante Dokumentation über die Ferieninsel Malta. Eine Vertreterin des örtlichen Tourismusverbandes erzählte über die Vorzüge der Insel. Ein Ausschnitt daraus lief in etwa so: „Ja, es gibt auf Malta auch die Möglichkeit, Golf zu spielen.“ Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, hey super, ich fliege zwar nicht nach Malta um zu Golfen, aber wenns grad passt? ;-) Und dann ging der Satz weiter: „Wir haben nur einen Golfplatz, es ist zwar ein 18-Loch-Platz, aber für erfahrene Golfer wohl eher uninteressant. Aber wenn Sie vielleicht Anfänger sind oder es einmal ausprobieren wollen, warum dann nicht auf Malta.“
Sehr schade – mit diesem Nachsatz war mir die ganze Lust vergangen, und das obwohl ich Golf-Anfängerin bin. Der Versuch, bei den erfahrenen Golfern keine falschen Hoffnungen zu wecken, hat die Gesamtpräsentation der Golfmöglichkeit in ein negatives Licht gerückt. Dabei wäre das vermutlich gar nicht notwendig gewesen – allein die Information „Wir haben einen Golfplatz“ ist ausreichend!
Wörter wie
- vielleicht
- eigentlich
- sozusagen
- könnte, möchte, würde
- unter Umständen
- eher
sind rhetorische „Weichmacher“ und nehmen Ihrer Aussage die Kraft. Sind Sie eigentlich erfolgreich oder sind Sie erfolgreich?
Wenn Sie gerne testen möchten, wie „gefährdet“ Sie in diesem Zusammenhang sind:
Bitten Sie doch eine Freundin oder einen Kollegen, sich Ihre Vorstellung anzuhören oder während eines Gespräches darauf zu achten, wie oft Sie diese oder ähnliche Worte und Formulierungen benutzen, die Ihren Auftritt schwächen. Eine einfache „Stricherlliste“ zu diesem Punkt kann wirklich augenöffnend sein. Diese Übung ist auch sehr gut geeignet, wenn Sie sich vor einem Auftritt, Vortrag oä die „Äähs“ abgewöhnen möchten!
Viel Erfolg bei dieser Übung, ich lade Sie ein und freue mich auf Ihre Rückmeldungen hier!
Herzlichst!
Sabine Weiss
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Gedanken zum Erfolg
Auf Radio Wien ist Montags eine Psychologin zu hören, die immer zu einem bestimmten Thema „Lebenshilfe“ übers Radio anbietet. Das Thema vom 22.02.2009 war unter anderem, was der Seele gut tut. Während dem Autofahren habe ich dazu ein paar Sätze aufgeschnappt und unter anderem gab die Psychologin den Tipp, sich wohlwollend mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen und dabei die eigenen Leistungen nicht mit denen von Anderen zu vergleichen.
Dazu fällt mir ein Anliegen einer ehemaligen Coaching-Klientin ein. Als Unternehmerin im etwa siebten Jahr der Selbständigkeit war ihr damaliges Anliegen, dass sie ihren Erfolg nicht sehen konnte. Stattdessen war die Frage, ob sie denn überhaupt erfolgreich sei, Thema. Immer wieder geistert in Zeitungen das Bild der erfolgreichen Unternehmerin um, auf diesem Bild ist eine Frau topgestylt mit Hosenanzug, perfekt sitzendem Haar und Kleinkind auf dem Arm zu sehen. Motto: Ich schaffe Familie und Selbständigkeit beides – leicht, motiviert und voller Freude, offenbar ohne irgendwo einen Abstrich machen zu müssen.
Ja, gemessen an diesem Bild scheint es hart, hier mithalten zu können. Stellt sich nur die Frage: Ist eigener Erfolg an solchen Klischees zu messen?
Und weil es wirklich so leicht ist, den Fokus auf sich selbst zu verlieren, hier eine wundervolle kleine Übung dazu:
Nehmen Sie sich etwas Zeit und erstellen Sie eine Art „Lebensbilanz“. Diese Übung wird etwa zwischen 20 Minuten bis hin zu einer Stunde dauern und fühlt sich immer wieder toll an. Sie können das rein in Ihren Gedanken durchspielen, wirklich berührend ist es auch, die nun kommenden Gedanken aufzuschreiben oder zu zeichnen.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Leben wie einen Film betrachten. Mit einem tiefen Atemzug und geschlossenen Augen können Sie mit Ihren ersten Erinnerungen aus Ihrer Kindheit beginnen und so in der für Sie genau richtigen Geschwindigkeit Ihr Leben vor Ihrem inneren Auge bis zum heutigen Tag ablaufen lassen.
Und wenn Sie jetzt so auf Ihr gesamtes bisheriges Leben schauen, welche Höhepunkte finden Sie da? Welche Dinge haben Sie erlebt – geschafft -
geleistet, die Sie selbst berühren?
Nur so ein paar Gedanken dazu… durch eine harte Schulzeit gekämpft? Als Jugendlicher ohne Eltern allein mutig aufgemacht, die Welt zu sehen? Geschwister miterzogen und daheim viel geholfen? In der Lehrzeit einiges abgebüst oder im Studium durchgebissen? Verwandte gepflegt und während einer harten Zeit begleitet? Liebe Menschen verloren und sich dennoch wieder aufgerappelt? Eigene Familie gegründet und die Kinder gut durchgebracht? Selbständig gemacht, eigene Ideen dabei verwirklicht, eigenen Kundenstock aufgebaut? Nicht vom Markt verschluckt worden und nach 3 Jahren noch immer am Markt?
Was sind die Dinge, die Sie berühren? Auf die Sie stolz sein können und die Sie einzigartig machen?
Das ist der einzige Erfolgs-Maßstab, an dem Sie sich messen sollten. Und dieser Maßstab wird Ihrer Seele bestimmt gut tun.
Wenn auch Sie diese Übung ausprobiert haben, erzählen Sie doch kurz darüber - ich würde mich wirklich sehr über Ihre Erfahrungen freuen!
Alles Liebe,
Sabine Weiss
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Herzlich Willkommen!
Hallo und herzlich willkommen zu meinem Blog zum Thema “Unternehmen - Erfolg - Sichern”!
Mein Name ist Sabine Weiss und ich bin Unternehmensberaterin, Trainerin und Coach aus Wien.
Warum ich schreibe? Ich habe schon als kleines Kind sehr gerne Geschichten verfasst. Später dann, als ausgebildete Trainerin und Coach, habe ich meinen Liebeskummer in sarkastischen Kurzgeschichten verarbeitet. Man soll nicht glauben, wie viele Waffen die Kommunikationstheorie bietet.
Meine Freunde haben diese Geschichten geliebt und mich immer ermutigt, mehr zu schreiben. Unglücklich bin ich heute nicht mehr, aber ich schreibe noch immer sehr gerne. *g*
Seit über 10 Jahren bin ich als Unternehmensberaterin tätig. Einen Großteil dieser Zeit habe ich damit verbracht, konkursante Unternehmen zu analysieren.
Geht es Ihnen auch so, dass Sie die Fehler der anderen auf Anhieb erkennen können? Wenn ja, dann können Sie sich vorstellen, was für ein Wissen ich in diesen 10 Jahren angesammelt habe. Als ich mich 2003 selbständig gemacht habe war es mein Ziel, Jungunternehmer und Unternehmen, die sich neu organisieren möchten, zu betreuen. Daher auch der Firmenname “kickstart” - quasi ein Synonym zum neuen Start!
Und da es mir noch immer so viel Spaß macht, Einzelpersonen und kleine Unternehmen auf ihrem Weg zu betreuen, verbinde ich das nun auch mit meinem Hobby, dem Schreiben.
Dieser Blog ist der erste Schritt dazu. Ich möchte Ihnen hier Tipps und Tricks für den Alltag als Unternehmer und Unternehmerin bieten, die Sie auf jeder Ebene begleiten. Mein Verständnis von Begleitung ist es, mich nicht nur auf die Zahlen zu stürzen, sondern auch - und vor allem! - die menschliche Seite des “Unternehmer-Seins” zu unterstützen. Da ich selbst eine Unternehmerin bin, sind mir Motivationslöcher, stressige Zeiten und unangenehme Aufträge nicht fremd. Nicht zu vergessen, das für die Meisten unangenehme Detail der Selbständigkeit - die Kundenakquise. Meine Geschichten sind geprägt von eigenen Erfahrungen, Erlebnissen von Freunden und Kollegen – immer verbunden mit den „learnings“ und meinen Gedanken dazu für Sie und mich als UnternehmerInnen.
Ich heiße Sie also herzlich willkommen, meine Geschichten zu lesen und lade Sie ein, mit mir zu bloggen und mir auch Ihre Erfahrungen mitzuteilen!
Auf einen gelungenen kickstart!
Sabine Weiss
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